Ringen ist eine Zweikampfsportart.
Ziel jeden Ringers ist es, seinen Gegner auf die
Schultern zu zwingen oder zumindest nach Punkten zu siegen.
Um dies zu erreichen braucht es nicht nur Mut, um sich seinem Gegner zu stellen,
sondern
vor allem Technik, Kondition und Kraft,
aber auch Geschick
und Einfühlungsvermögen, um Schwächen und
Stärken des Gegners zu erkennen und die eigenen Chancen zu nutzen.
Dies alles in seiner Mannschaft zu bilden und auszubauen gehört zum Ziel des Trainers.
Ringen ist aber nicht nur ein Kampf zweier Gegner. Zum Ringen gehört auch Teamgeist und Gemeinschaftssinn.
Ringen gibt es schon seit Jahrtausenden und war bereits in den antiken Olympischen
Spielen eine Einzelsportart sowie
ein Teil des Fünfkampfs.
In Deutschland wurde Ringen am Ende des 19. Jahrhunderts populär als Karl Abs 1885
die inoffizielle Weltmeisterschaft
gegen William Muldoon in New York gewann.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Stand- und dem Bodenkampf, aus denen sich die beiden momentan gebräuchlichsten Stilarten entwickelten:
Der Gastringer tritt im blauen, der Heimringer im roten Ringertrikot an.
Das Trikot reicht im Freistil bis zu den Oberschenkeln, beim griechisch-römischen Stil bis zu den Knien.
Die weiche, hohen Ringerschuhe haben weder Absätze noch Ösen und werden fest verschnürt,
die Schuhbänder gegebenfalls mit Klebeband befestigt.
Kampfort ist die Ringermatte.
Sie besteht aus einem Kreis mit Durchmesser 9 Metern
und ist von einer (quadratischen)
Sicherheitszone umgeben.
Sie gliedert sich in die zentrale Ringkampffläche
(Durchmesser 7 m, den Mittelpunkt bildet ein
1 m im Durchmesser großer Kreis)
und in die diese umgebende 1 m breite (rote) Passivzone.
Das Kampfgericht besteht aus einem Mattenpräsidenten, einem Kampfrichter und einem Punktrichter

Beim Aufruf begeben sich die beiden Ringer in die entsprechend zugeteilten Mattenecken.
Der Kampfrichter ruft sie dann in die Mattenmitte und überprüft die Ordnungsmäßigkeit der Kleidung sowie
ob die Fingernägel kurz geschnitten und der Körper trocken ist.
Die beiden Ringer reichen sich
die Hände.
Der Kampfrichter pfeift daraufhin den Kampf an.
versucht der Ringer, seinen Gegner aus dem Stand auf die Schultern zu zwingen.
Dazu verwendet er spezielle Griff und Wurftechniken. Meistens entwickelt sich aus dem
Standkampf
allerdings ein Bodenkampf,in dem wiederum verschiedenste Halt-, Wende- und Wurftechniken
eingesetzt werden.
Allgemein ist es verboten, Griffe und Bewegungen mit Absicht auszuführen, die dem Gegner quälen oder Schmerzen bereiten, um so den Kampf zu gewinnen. Dazu zählen z.B. Beissen, Kratzen, mit dem Kopf stossen, Würgen.
Der Kampf endet,

Update 04-01-2003